Osterzeit
Ein Gedicht für Steven und Alice
Narzissen, Tulpen, frische Wiesen
Faschingsbälle, Fastenkrisen
An Christus denken
Seine Not
Dankbar sein für schweren Tod
Glauben schenken
Liebe geben
Die Herzen öffnen für das Leben
Sonnenstrahlen, lange Tage
Freude im Gemüt
Grau verzieht sich ohne Klage
Einmal mehr der Frühling blüht
Der Hahn kräht fröhlich in den Morgen
Die Vögel singen uns ihr Lied
Der letzte Schnee oh´n Abschiedssorgen
In seinen Kreislauf flieht
Niesen, Husten nicht so fein
Selbst Müdigkeit, die stellt sich ein
Nehmt es an und denkt nicht dran
Weil das nur der Wandel kann
Lauscht dem Kuckuck, hört Ihr ihn
Auch erste Bäume werden grün
Der Palmstrauch weich wie Seide
Und nicht zuletzt die Weide
Alles regt, bewegt sich schlicht
Erwacht zu neuer Pflicht
Die Ameisen, sie tragen schwer
Und auch der Igel kommt daher
Drei Schritte vor und zehn zurück
Weg ist er wieder, welch ein Glück
Kraft keimt auf zum Frühjahrsputz
Menschen Tiere alles munter
Unsere Welt, sie wird schier bunter
Die Henne folgt ganz der Natur
Tut freudig ihre Arbeit nur
Meister Langohr dafür bestimmt
Das diese, aus dem Nest er nimmt
Zur großen Ehr und guter Letzt
Bemalen kleine Hände jetzt
Das Ei - Symbol zum Osterfest
Von Doreen Ullrich
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